Social Media: Die Generation Z wird weiterhin Wellen schlagen

Der Einfluss der Generation Z wird immer größer, und ihre Erwartungen an Transparenz, Authentizität und sozialen Einfluss prägen das Influencer Marketing zunehmend. Als Digital Natives bevorzugen sie Marken, die mit ihren Werten übereinstimmen, und scheuen sich nicht, Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen.

Mit einem prognostizierten Anstieg auf rund 27 % der weltweiten Erwerbsbevölkerung bis zum Jahr 2025 ist ihre wirtschaftliche und kulturelle Macht beträchtlich und nimmt weiter zu.*

*Für Deutschland gibt es keine spezifischen Zahlen, jedoch zeigt eine Studie des Bundesamts für Statistik der Schweiz, dass 2023 etwa 51,2 % der Erwerbspersonen den Generationen Y und Z angehören. Dies deutet darauf hin, dass auch in Deutschland ein großer Teil der Erwerbsbevölkerung aus diesen Generationen besteht (Quelle).

Die Generation Z ist auf Plattformen wie TikTok, Instagram und YouTube besonders aktiv. Daten von YouGov aus dem Jahr 2023 zeigen, dass 66 % der Generation Z Instagram nutzen, 55 % YouTube und 33 % TikTok (Quelle).

Facebook hat in dieser Zielgruppe hingegen eine geringere Relevanz. Laut einer weiteren Studie von Later sind sogar 73 % der Generation Z täglich auf TikTok aktiv, was diese Plattform zu einem zentralen Kanal macht, um sich mit dieser Zielgruppe zu verbinden (Quelle).

Für die Generation Z sind Influencer mehr als nur Inhaltsersteller; sie sind vertrauenswürdige Stimmen und Vermittler. 63 % der Generation Z folgen regelmäßig Influencern (Quelle) , um sich über neue Themen zu informieren. Eine weitere Studie zeigt, dass mehr als die Hälfte der Gen Z mindestens neun Influencern folgt, während knapp 27 % sogar mehr als 20 Influencern auf verschiedenen Plattformen folgen.

Authentizität und Storytelling sind der Schlüssel

Marken, die mit der Generation Z in Kontakt treten wollen, sollten sich auf authentisches Storytelling und zweckgerichtete Inhalte konzentrieren, die mit ihren Werten wie Inklusivität und Nachhaltigkeit übereinstimmen. Die Generation Z legt besonderen Wert darauf, dass Marken sich für Themen wie ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit einsetzen. Studien zeigen, dass dies nicht nur das Kaufverhalten beeinflusst, sondern auch die Grundlage für langfristige Beziehungen zwischen Marken und dieser Zielgruppe schafft.

Warum TikTok, Instagram und YouTube die Schlüsselplattformen sind

TikTok, Instagram und YouTube sind die drei Plattformen, die für die Generation Z unverzichtbar sind. Besonders TikTok ist ein zentraler Kanal, da die Plattform nicht nur unterhaltsam ist, sondern auch stark auf Authentizität setzt. Inhalte auf TikTok zeichnen sich durch ihre Spontanität und Kreativität aus, was die Erwartungen der Generation Z perfekt widerspiegelt.

Instagram bleibt eine bevorzugte Plattform, insbesondere für visuell ansprechende Inhalte. Hier können Marken nicht nur inspirieren, sondern auch langfristige „Moodboards“ schaffen, die die Werte und Identität der Generation Z widerspiegeln. YouTube hingegen dient als Bildungs- und Unterhaltungsplattform. Die Generation Z nutzt die Plattform, um sich über komplexe Themen zu informieren und gleichzeitig Unterhaltung zu konsumieren.

Marken müssen ihre Strategien anpassen

Um die Generation Z effektiv zu erreichen, müssen Marken ihre Strategien grundlegend anpassen. Das bedeutet, sich auf Authentizität, Transparenz und Werte wie Nachhaltigkeit zu konzentrieren. Das bedeutet: Transparenz zeigen, Geschichten erzählen, die wirklich berühren, und sich klar zu Themen wie Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit bekennen.

Ein Schlüssel dabei sind Influencer. Sie sind für die Gen Z keine bloßen Gesichter, sondern vertrauenswürdige Ansprechpartner und Vorbilder. Durch ihre Reichweite und ihren Einfluss können sie Markenbotschaften glaubwürdig transportieren.

Mit dem richtigen Ansatz können Marken nicht nur die Aufmerksamkeit der Generation Z gewinnen, sondern auch sinnvolle, langfristige Beziehungen zu dieser einflussreichen Bevölkerungsgruppe aufbauen.

MOODBOARD

Ein Moodboard ist eine visuelle Collage oder ein Arrangement von Bildern, Texten, Farben, Materialien und anderen Elementen, das dazu dient, eine bestimmte Stimmung, Ästhetik oder ein Konzept darzustellen. Es wird häufig in Bereichen wie Design, Marketing, Mode, Innenarchitektur oder Content-Planung verwendet, um Ideen zu sammeln und einen kreativen Leitfaden zu schaffen.

Im Kontext von Instagram und anderen sozialen Plattformen können Moodboards verwendet werden, um die visuelle Identität einer Marke zu definieren und Inhalte zu kuratieren, die ihre Werte und Botschaften widerspiegeln. Sie helfen dabei, einen konsistenten Stil zu entwickeln und kreative Inspiration für zukünftige Inhalte zu liefern.

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